An unserer Schule pflegen wir die wundervolle Kultur, unseren Kollegen mitzuteilen, was sie im Unterricht machen sollen, sollten wir vertreten werden müssen. Melde ich mich krank, schreibe ich in eine E-Mail was ich geplant habe und wo die Materialien zu finden sind (da wir uns alle ausschließlich in der Schule vorbereiten, ist das auch kein Problem). Dies bedeutet zwar, dass man immer ein wenig vorausplanen muss -Kranksein kann man ja nicht planen-, aber erleichtert allen im Ernstfall die Arbeit. Okay, klar, es gibt Kollegen, die nehmen es nicht ganz so Ernst…aber die sind die Ausnahme. 

Letzte Woche habe ich dann, zwischen Zeugnisseschreiben und Elterngesprächen, eine Stunde vorbereitet, von der ich wusste, ich werde dort vertreten werden, weil ich auf eine Fortbildung musste. Ich scheine dabei irgendwie…hmm…woanders gewesen zu sein. Denn als ich in der Fortbildung saß,  schrieb mir Frau Radieschen eine Nachricht: “Ich weiß, mein Englisch ist nicht wirklich gut und ich musste die Aussprache googlen, aber ich bin ziemlich sicher, das hier etwas nicht stimmt:”

…und anbei folgende Fotos: 

Zwar habe ich mich halbtot gelacht, aber ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Vermutlich war ich sehr, sehr müde. Zum Glück habe ich nun ein arbeitsfreies Wochenende vor mir. Die Kinder werden es mir am Montag danken. Oder? 

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One thought on “Nach müde kommt doof

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